2. Bundesliga, Frauen:

Mit Heimsieg Punktepolster schaffen

Mit dem HC Rödertal gibt der derzeit Tabellensiebte (19:13) seine Visitenkarte in der Nürtinger Theodor-Eisenlohr-Sporthalle ab. Die Rödertalbienen sind durchwachsen ins Handballjahr 2020 gestartet. Gegen Aufsteiger Freiburg unterlag der HC in eigener Halle mit einem Tor denkbar knapp (28:29), gegen Zwickau hieß es zu Hause am Ende 17:17-Unentschieden. Das Blatt wendete sich dann in Wuppertal, wo die Rödertalbienen „zustachen“ und mit 26:25 beide Habenzähler entführten. „Es gab heute zwei Phasen, in denen wir zu viele Fehler machen und in Konter reinlaufen. Die erste Phase war kurz vor der Halbzeitpause und die andere bis zur 45. Minute. Da haben wir ein besseres Ergebnis verschenkt“, so bilanzierte HCR-Trainer Frank Mühlner die 25:31-Niederlage letztes Wochenende gegen Buchholz-Rosengarten. Zuletzt musste der HC verletzungsbedingt auf seine beste Werferin Brigita Ivanauskaite und auf Julia Mauksch verzichten. Ob Ivanauskaite in Nürtingen auflaufen wird, steht erst kurzfristig fest. Höchste Zeit also für die Gäste, mal wieder doppelt zu punkten.

Aber da hat die TG etwas dagegen. Zwar ist in Halle-Neustadt die kleine Siegesserie der Eidt-Schützlinge gerissen, dennoch werden die TGlerinnen alles daransetzen, dass Mittelfeld-Duell zu ihren Gunsten zu entscheiden. Lea Schuhknecht kommt so langsam richtig in Fahrt und übernimmt auch vom Siebenmeterpunkt Verantwortung. Saskia Wagner von unserem Kooperationspartner TuS Metzingen, wird am Samstag erstmals vor heimischen Publikum auflaufen. Lenya Treusch kann der TG nicht helfen, sie ist an der Schulter verletzt und wird- wenn es geht – in der 3. Liga im Einsatz sein. „In Rödertal haben wir mit zwei Toren verloren. Heute wollen wir die Punkte und damit einen weiteren großen Schritt Richtung Klassenverbleib machen“, gibt Stefan Eidt die Marschroute vor. Ein kleines Punktepolster vor den folgenden vier Auswärtsspielen kann jedenfalls nicht schaden.

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HC Rödertal